Rainer Maria Rilke, Joseph von Eichendorff, Christian Morgenstern, Heinrich Heine und Mascha Kaléko für Akkordeon und Stimme neu vertont? Warum denn nicht, sagte sich Søren Thies – und wählte Gedichte seiner Lieblingslyrikerinnen und -lyriker für ein abendfüllendes Programm, das musikalisch zwischen Ost und West, Gestern und Heute zu Hause ist.
Zum Klingen kommt, was Dichterinnen und Dichter seit jeher beschäftigt: Verlust und Sehnsucht, Abschied und Aufbruch, Hoffnung und Zuversicht, Liebe und Leidenschaft. Søren Thies stellt seine Musik in die Tradition einer europäischen Kunst, die immer in Bewegung bleibt und in der die Fragen oft spannender sind als jede vorläufige Antwort.
„Kein Kinderlied“ ist ein Plädoyer für Toleranz und Vielfalt – und eine Einladung, neugierig zu bleiben und sich darauf zu freuen, was noch kommt.